Mit dem steigenden Bungee Sprungkorb jagt auch Ihr Puls in die Höhe. Irgendwie sieht es von unten doch viel niedriger aus. Das Hubwerk der Bungee Sprunganlage wird langsam leiser, dafür pocht Ihr Herzschlag wie ein Presslufthammer. Jetzt ist der Kick Ihres Lebens nur noch eine Hand breit entfernt….
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wikipedia-Info: Der Begriff Bungee-Springen bzw. Bungeespringen oder Bungee-Jumping bzw. Bungeejumping (engl.: bungee bzw. bungy „Gurt“, „Seil“ und (to) jump „springen“) bezeichnet eine moderne Extremsportart, bei der man z.B. von einem hohen Bauwerk kopfüber in die Tiefe springt.
Der freie Fall wird von einem Gummiseil, das am Körper des Springers und der Absprungplattform befestigt ist, über dem Untergrund abgebremst. Die Gummibandlänge wird dem Körpergewicht des Springers angepasst. Durch die Elastizität des Seils wird der Springer mehrfach nach oben zurückgefedert und pendelt schließlich aus.
Als Absprungplattform werden vorhandene Bauwerke wie Brücken oder Türme, aber auch eigens hierfür aufgestellte Kräne genutzt. Meist wird Bungee-Springen auf der Suche nach Nervenkitzel, selten jedoch auch als Methode zur Überwindung eigener Ängste (vor allem Höhenangst) praktiziert.
Die Ursprünge des Sports gehen auf die Lianenspringer von Pentecôte zurück. Von diesem Ritual fasziniert, experimentierte der Oxford University Dangerous Sports Club in den 1970er Jahren mit Gummibändern, die das Springen ungefährlicher und somit auch für westliche Waghalsige möglich machen sollten.
Am 1. April 1979 sprangen vier Klubmitglieder von der 250 ft (rd. 76 m) hohen Clifton Suspension Bridge in Bristol – der erste moderne Bungee-Sprung war geboren. Die Springer, darunter David Kirke, wurden zeitweise festgenommen, konnten das Konzept des Bungee-Springens jedoch durch weitere Sprünge in den USA von der Golden Gate Bridge und der Royal Gorge Bridge etablieren.
Der Neuseeländer A. J. Hackett testete mit dem Sprung von der Greenhithe Bridge 1986 erfolgreich das elastische Gummiseil, das extra für den Sprung in die Tiefe konzipiert wurde. Im Mai 1987 folgte der berühmte Sprung vom Eiffelturm in Paris. Hackett bot danach kommerzielle Sprünge auf der Südinsel Neuseelands an; Standorte waren die Kawarau-Bridge und die Skippers Canyon Bridge.
Im deutschsprachigen Raum machten diesen Extremsport im Wesentlichen der deutsche Stuntman Jochen Schweizer und der Österreicher Gerhard Grabner populär.
Bungee Jumping Veranstaltungsorte: Berlin, Großbeeren, Bremerhaven, Duisburg, Ertingen, Stuttgart, Eschwege, Großkrotzenburg, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Erfurt, Kappeln, Klaus, Österreich, Leipzig, München, Regensburg, Rostock, Ruden, Jauntalbrücke, Schluchsee, Trebgast, Bayreuth, Wien, Lugano, Bregenz, Europabrücke, Innsbruck, Freiburg, Trebgast















